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 Betreff des Beitrags: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05. Mai 2010, 18:46:21 
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Wasser ist ein absolutes Grundbedürfnis für den Menschen.
Mit mehreren Plastiktüten lassen sich Pflanzen Beutel basteln, etwas
Grünzeug das viel wasser enthält in die Tüten stopfen ,die Tüten
verschließen, und ab in die Sonne damit….nach einiger zeit hat sich
Kondenswasser gebildet das sich an der Innenseite der Tüte
niederschlägt und in einem ende der Tüte sammelt.
Den am morgen gefallenen tau kann man mit einem Lappen oder dem
t-shirt sammeln
Regen, Schnee bieten auch eine vorzügliche Wasserquelle.
Von wasser aus Bächen, seen oder Flüssen rate ich ab da diese häufig
aufgrund unserer Industriegesellschaft belastet sind.
Grundsätzlich gilt das wasser nach Möglichkeit immer 15 min
abzukochen, und da dies nicht reicht um alle Krankheitserreger zu
vernichten empfehle ich das wasser nach dem kochen mit wasser
aufbereiter zu behandeln. z.B. Micropur wasser entkeimungs-
Tabletten auf Silberionen Basis.
Des Weiteren ist darauf zu achten das Destilliertes wasser keine salze
mehr enthält und das kann zu Problemen führen. gebt etwas Sand in
das wasser oder eine kleine menge Jod speise salz um den gehallt des
Wassers etwas anzureichern, denn reines destilliertes
Wasser ist für unserem Körper so gut wie wertlos und kann in
größeren mengen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.
Aus diesem grund gehört ein kleiner Metall Behälter, etwas speise
salz und wasser entkeimer in Tabletten vorm in jedes Survival
pack !!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Donnerstag, 06. Mai 2010, 17:48:56 
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Selbst wenn man das Wasser kocht bleiben Schwermetalle und Chemikalien enthalten. Wie jeder weiß ist das nicht besonders gut für den Körper.

Grüße
pudding


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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Donnerstag, 06. Mai 2010, 18:04:13 
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mann kann die tüten auch direkt um die äste binden, so trockenen die äste nicht aus und es wird immer mehr wasser kondensieren, da der ast ja noch am baum ist und somit immer mit wasser versorgt wird...auch meerwasser kann man destillieren, indem man eine kleine grube gräbt, diese mit folie auslegt, einen behälter in die grube stellt, das ganze mit frischhaltefolie o.ä. (hauptsache durchsichtig!) abdeckt die folie über dem behälter mit z.b. einem stein oder sand beschwert. das kondensierte wasser sammelt sich logischerweise am tiefstenpunkt der folie und tropft dann in den behälter.

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mfg gabrielo :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Freitag, 14. Januar 2011, 23:36:12 
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Die Methode den Plastikbeutel direkt um die Äste zu binden finde ich immer super. Wenn keine Bäume vorhanden sind, schmeißt man eben alles mögliche Unkraut in den Beutel und wenn Bäume vorhanden sind hat man zumindest immer wieder etwas Wasser. Regenwasser kann auch in allen möglichen Behältnissen auffangen.

Ich denke den meisten sind die Methoden bekannt, aber falls nicht: In Küstennähe/am Strand kann man aus Salzwasser halbwegs trinkbares Wasser machen, in dem man einige Meter vom Ufer entfernt eine kleine Grube aushebt (sofern der Boden nicht mit allem Dreck belastet ist.. also an vielbefahrenen Flüssen mit angrenzendem BASF Werk sollte man das evtl. vermeiden). Das Wasser welches nach- und nach die Grube füllt, wurde bereits durch das Erdreich zum großen Teil gefiltert.

Mit einer Plastikplane und der Sonne kann man dieses Wasser ebenfalls trinkbar machen. Grube ausheben, evtl. noch Wasser reinschütten, Auffangbehältnis in die Mitte der Grube gestellt- Plastikplane drüber gelegt und fixiert und die Plane zur Mitte hin- über dem Auffangbehälter z.B. mit einem Stein beschwert. Das Wasser kondensiert an der Plane und läuft von dort in den Auffangbehälter.

bushcraftman hat geschrieben:
Grundsätzlich gilt das wasser nach Möglichkeit immer 15 min abzukochen, und da dies nicht reicht um alle Krankheitserreger zu vernichten empfehle ich das wasser nach dem kochen mit wasser aufbereiter zu behandeln. z.B. Micropur wasser entkeimungs- Tabletten auf Silberionen Basis.

Ich lese bzgl. des abkochens von Wasser immer die unterschiedlichsten Angaben.Bei einer Wassertemperatur von 70 °C werden innerhalb von 30 Minuten alle Krankheitserreger abgetötet über 85 °C dauert es nur wenige Minuten. Bis das Wasser also den Siedepunkt von 100 °C erreicht hat, sind alle Krankheitserreger abgetötet. Das gilt auch bei veränderten Luftdruck, z.B. in Höhenlagen. Ausgenommen davon sind z.B. Prionen (BSE)- diese überstehen aber auch 100 °C bei 15 Minuten, eine gängige Methode ist z.B. eine Inaktivierung in einem Druckbehälter für 30 Minuten bei 134 °C. Das sind Angaben die unter anderem von der WMS, der Wilderness Medical Society gestützt werden. Wenn man möchte kann man sich also den "Wasserverlust" durch Verdunstung und den erhöhten Brennstoffverbrauch durch längere Kochzeiten durchaus sparen.

bushcraftman hat geschrieben:
Des Weiteren ist darauf zu achten das Destilliertes wasser keine salze
mehr enthält und das kann zu Problemen führen. gebt etwas Sand in
das wasser oder eine kleine menge Jod speise salz um den gehallt des
Wassers etwas anzureichern, denn reines destilliertes
Wasser ist für unserem Körper so gut wie wertlos und kann in
größeren mengen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.
Aus diesem grund gehört ein kleiner Metall Behälter, etwas speise
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Alleine durch den Abkochvorgang ist das Wasser noch nicht destilliert, dafür müsste zumindest der Wasserdampf gesondert aufgefangen und getrunken werden. Das ist also nicht ganz so schlimm. Destilliertes Wasser selbst wird sowieso erst in großen Mengen und in Kombination mit einer einseitigen Ernährung gefährlich. :)

Was sich aber bei Bedenken anbietet ist sich einen Wasserfilter zu bauen um Partikel zu filtern und Gifte sowie Schwermetalle zu binden. Auch das ist so Basiswissen. Aber .. falls es doch jemand noch nicht kennt: Man kann einen Wasserfilter aus einer Konservendose, einer PET Flasche oder sonstigen Behältnissen herstellen, dazu hat das Behältnis eine Öffnung zum Befüllen oben und eine zum ablaufen unten. Der Behälter wird mit mehreren verschiedenen/abwechselnden Schichten aus beispielsweise Stoff (Dreieckstuch, Mullbinden, T-Shirt..), Watte (manche haben Tampons und Wattebällchen oft als Zunder dabei..), sauberen Kieseln und Sand, Holzkohle und evtl. auch ungiftige Pflanzenteilen (zu ca. 2/3) gefüllt und jede Schicht verdichtet. Das Wasser wird durch jede der Schichten gefiltert, kann dann aufgefangen und gekocht werden.

Edit: Nach dem Prinzip kann man sich natürlich auch eine Art Filter-Strohhalm bauen.. wenn man z.B. nur ein kleines Rohr, einen hohlen Stock- oder sowas in der Art hat.

Edit²: Ansonsten kann man sich mal die Filter von http://www.drinksafe-systems.co.uk/ anzuschauen. So einen Filter auf der Flasche- oder den Strohhalm für den Notfall dabei zu haben ist nicht verkehrt.

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"Ein Survivalmesser muss 3 wichtige Funktionen erfüllen: töten, ausweiden, Dosen öffnen."
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Zuletzt geändert von Dennis am Freitag, 14. Januar 2011, 23:44:23, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Freitag, 14. Januar 2011, 23:43:01 
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Bei der Methode mit der Destille (egal ob Tüte um den Baum oder Grube mit Blättern) sollte man darauf achten, keine giftigen Plfanzen zu verwenden. Es kann sein, dass dieses Gift sonst ins Wasser gelangt.

Bakterien aus unseren Breiten sterben in der Regeln bei 60°Celsius. Man sagt aber immer das Wasser sollte kochen. Einerseits ist man damit auf der sicheren Seite, andererseits kann man 100° leichter "erkennen" als 60° ;)

Grüße
pudding


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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Samstag, 15. Januar 2011, 04:34:07 
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Kampfpudding hat geschrieben:
Bei der Methode mit der Destille (egal ob Tüte um den Baum oder Grube mit Blättern) sollte man darauf achten, keine giftigen Plfanzen zu verwenden. Es kann sein, dass dieses Gift sonst ins Wasser gelangt.

Mit Giftpflanzen, bzw. allgemein mit giftigem Zeug sollte man schon aufpassen. Ob man Regenwasser und Tau auf gespritzten Feldern auffangen will (z.B. durch Wickel aus Kleidung, welche um Waden- und Oberschenkel gebunden werden, damit sie die das Wasser wie einen Schwamm aufsaugen während man durchläuft) oder versucht aus irgendeinem Industrieschlamm Trinkwasser zu gewinnen. Da muss man sich ebem vorher Gedanken drüber machen ob man sowas nicht lieber gleich bleiben lässt.
Kampfpudding hat geschrieben:
Bakterien aus unseren Breiten sterben in der Regeln bei 60°Celsius. Man sagt aber immer das Wasser sollte kochen. Einerseits ist man damit auf der sicheren Seite, andererseits kann man 100° leichter "erkennen" als 60° ;)

Wie ich geschrieben habe.. Kocht das Wasser einmal richtig, dann hat man seine 100 °C erreicht und braucht es keine 15 Minuten weiter kochen lassen (es steht jedem selbst natürlich frei, wann sich sein "Sicherheitsgefühl" einstellt). Dazu muss man dann aber mit dem Abgerglauben aufräumen, dass abgekochtes Wasser destilliert ist. Das ist es nicht- und auch vor destilliertem Wasser braucht man sonst gar keine Angst haben. Abgekochtes Wasser nochmal mit einer Reinigungstablette zu bearbeiten halte ich übrigens für übertrieben.

Wenn man hingegen nicht die Möglichkeit hat, das Wasser abzukochen und auch keine Reinigungstabletten oder Lösungen zur Hand hat, so kann man zumindest versuchen es durch die Sonne (UV-Strahlung, Erhitzung) weitesgehend "sauber" zu bekommen. Das ist besser als nichts. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:09:40 
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durch abkochen entsteht kein destilirtes wasser...aber schnee regen und pflanzenbeutel ist destilirt,erst lesen dann andworten,bevor alles verdreht wird...

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 Betreff des Beitrags: Re: Trinkwasser
BeitragVerfasst: Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:23:09 
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bushcraftman hat geschrieben:
durch abkochen entsteht kein destilirtes wasser...aber schnee regen und pflanzenbeutel ist destilirt,erst lesen dann andworten,bevor alles verdreht wird...

Ich habe gelesen und darauf reagiert.. Schreib' das nächste Mal einfach nicht soviel Käse und gut is.

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